STAGE BREGENZ/contemporary art fair
25. - 28. FEBRUAR, 2027

Galerie Crone Wien, Berlin Stand C27

Galerie Crone wurde 1982 von Ascan Crone und Mechthild von Dannenberg in Hamburg gegründet. In mehr als 40 Jahren des Bestehens hat sich die Galerie einen Namen als fester Bestandteil und Impulsgeber auf dem internationalen Kunstmarkt gemacht. Sowohl in Wien als auch in Berlin betreibt Crone jeweils einen Galerieraum und einen Projektraum. Die Galerie verfügt damit über vier Standorte, an denen sie pro Jahr insgesamt 24 Einzel- und Gruppenausstellungen zeigt.

Der programmatische Schwerpunkt von Crone liegt auf zeitgenössischer Kunst, die sich sozialen Realitäten und politischen Herausforderungen mit einem ästhetischen Bewusstsein stellt. Sie vertritt Künstler unterschiedlicher Generationen, Herkunft, kultureller Prägung und sexueller Orientierung, die das Ziel einer freien, toleranten, aufgeklärten Gesellschaft und Kultur eint. Dabei bildet die Galerie das gesamte Spektrum künstlerischer Praktiken, Medien und Herangehensweisen ab: Von der Malerei über zeitbasierte Medien bis zu Skulptur und Installation.

Von Crone repräsentierte Künstler waren in den letzten fünf Jahren u.a. auf der documenta, der Biennale di Venezia, der Lyon Biennale, der Sharjah Biennale und der Curitiba Biennale vertreten. Ihre Werke befinden sich in großen privaten und institutionellen Sammlungen, vom MoMa New York über das Centre Pompidou Paris bis zum Museum Ludwig Köln und der Albertina Wien.

Joannis Avramidis

Joannis Avramidis (1922-2016) gehört neben Fritz Wotruba, Alfred Hrdlicka und Bruno Gironcoli zu den wichtigsten österreichischen Bildhauern der Nachkriegszeit. Er schuf ein einzigartiges Werk, das auf besondere Art und Weise in der Kunstgeschichte verankert ist und stets die menschliche Figur in den Mittelpunkt stellt. Auf der Suche nach der absoluten Form schöpfte Avramidis sowohl aus der archaischen und klassischen griechischen Bildhauerkunst als auch aus der Inspiration von Künstlern wie Hans von Marées, Constantin Brancusi oder Wilhelm Lehmbruck.

  • Joannis Avramidis · Kleine Zweifigurengruppe, 1964

Daniel Lergon

Daniel Lergon (geb.1978 in Bonn) arbeitet und lebt in Berlin. In seiner Malerei spielt die Qualität der Oberfläche eine entscheidende Rolle. Mit einem experimentellen Zugang greift er auf ein einziges Farbpigment zurück, aus dem er ein reiches Spektrum an Nuancen entwickelt z.B. von leuchtendem Hellgrün bis zu fast schwarz wirkendem Dunkelgrün. Ein inneres Licht pulsiert in seinen Werken, die trotz der abstrahierten Formen immer auch Anklänge an Figürliches in sich bergen. Durch die Reduktion auf ein Pigment tritt einzig und allein der gestische Farbauftrag in den Vordergrund, der sich auf der Leinwand einschreibt wie Spuren im Sand, individuell und unmittelbar.

Daniel Lergon hat an der Universität der Künste bei Lothar Baumgarten studiert. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem in Los Angeles, London, Brüssel, Stockholm, Kopenhagen, Malmö, Buenos Aires, Istanbul, Marseille, Köln, Berlin und München.

  • Daniel Lergon · Jeweils Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm (2023)
  • Daniel Lergon · Ohne Titel, Öl auf Leinwand 200 x 130 cm (2021)
  • Daniel Lergon · Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 160 x 130 cm (2021)